Heizungswartung - fachgerecht für einen sicheren Betrieb
Eine Heizungsanlage kann bei fachgerechter Installation und regelmäßiger Wartung zuverlässig arbeiten. Mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von ca. 18 Jahren leistet sie im Jahr über 2.000 Betriebsstunden und stellt in einem Privathaushalt ca. 40.000 Liter warmes Wasser bereit. Der Heizungsbrenner schaltet sich zwischen 7.000 und 30.000 Mal ein und aus. Ablagerungen wie Ruß können den Energieverbrauch erhöhen – wie stark, hängt unter anderem von Anlagentyp, Zustand und Einstellung ab. Unser Fachbetrieb unterstützt Sie dabei, Ihre Heizungsanlage fachgerecht zu warten und das Risiko unnötiger Folgekosten zu reduzieren. Mit unserer Heizungswartung unterstützen wir einen sicheren Betrieb und einen zuverlässigen Lauf Ihrer Heizungsanlage – abhängig von Zustand und Wartungsumfang.
Professionelle Wartung und Prüfung
Damit wir Ihnen die für Ihre Heizung passende Wartung anbieten können, werden unsere Kundendiensttechniker ständig von namhaften Heizungsherstellern aktuell geschult. Unser Kundendienstmonteur hat für die notwendigen Arbeiten eine genaue Checkliste an Arbeiten und Prüfpflichten, die abgearbeitet wird. Nach Abschluss des Termins erhalten Sie ein Protokoll mit allen notwendigen Informationen und Messdaten. Mit einem Wartungsvertrag profitieren Sie von planbarer Terminorganisation und transparenten Abläufen rund um die Wartung. So erhalten Sie beispielsweise einen Terminvorschlag für die Wartung und Verschleißteile können – je nach Zustand – präventiv ausgetauscht werden. Je nach Vertragsumfang können Wartungsverträge helfen, Wartungskosten planbarer zu machen und ungeplante Zusatzkosten zu reduzieren. Nutzen Sie unseren Wartungsvertrag für eine planbare Wartungsorganisation und transparente Abläufe. Wir bieten Ihnen vorbeugende Wartung, einen Terminvorschlag und – je nach Vertragsumfang – eine bessere Planbarkeit Ihrer Wartungskosten.
Arbeiten bei der Heizungswartung
- Reinigung der Kessel bzw. Wärmetauscherflächen
- Einstellen der Brennereinrichtung
- Emissionsmessungen mit passenden Messgeräten
- Überprüfung der zentralen steuerungs- und regeltechnischen Einrichtungen
- Überprüfung aller sicherheitstechnischen Einrichtungen
- Überprüfung der Abgasführung
- Überprüfung der gesamten Anlage auf einwandfreie Funktion inkl. Entlüften der Anlage und Auffüllen von Wasser
- Ersatz von Verschleißteilen
Vorteile der Heizungswartung
Durch regelmäßige Schulung unseres Kundendienst-Teams ist das Wissen über die Technik immer auf dem aktuellen Stand. Weitere Vorteile sind:
- Mögliche Störungen können – je nach Zustand der Anlage – verringert werden
- Der Energieverbrauch kann – je nach Zustand und Einstellung der Anlage – sinken
- Die Emissionswerte der Heizung können sich – je nach Zustand und Einstellung – verbessern
- Die Lebensdauer der Heizung kann – bei regelmäßiger Wartung und rechtzeitiger Instandsetzung – steigen
- Die anteiligen Lohnkosten der Wartung können steuerlich geltend gemacht werden
Gesetzliche Pflicht und Heizungsgarantie
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt vor, dass Heizungsanlagen regelmäßig und fachkundig gewartet werden müssen. Es gibt allerdings keine vorgegebene Häufigkeit oder Kontrollen, ob die Wartungspflicht eingehalten wurde. Dennoch gibt es eine indirekte Pflicht: Wird die Heizung nicht regelmäßig gewartet, erlischt die Garantie. Eine fachgerechte Dokumentation aller Wartungsarbeiten ist hierfür unerlässlich. Der Schornsteinfeger überprüft jährlich, ob die Heizungsanlage die gesetzlich vorgeschriebenen Emissionsgrenzwerte einhält. Ist dies nicht der Fall, kann die Heizung stillgelegt werden. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre Heizungsanlage regelmäßig durch einen Fachbetrieb warten lassen, um das Risiko von Störungen zu reduzieren und einen zuverlässigen Betrieb zu unterstützen.
Was kostet eine Heizungswartung?
Die Preise für die Heizungswartung varieren je nach Heizsystem. Die exakten Ausgaben werden von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter der Anlagentyp und Anlagengröße. Des Weiteren spielen die Notwendigkeit des Austauschs von Verschleißteilen während der Wartung und das Vorhandensein eines Wartungsvertrags eine entscheidende Rolle bei der Festlegung der genauen Kosten.
Heizungswartung – wie oft und wann?
Es ist empfehlenswert, die Heizungsanlage einmal jährlich einer Wartung zu unterziehen, vorzugsweise im Sommer, noch vor der Heizperiode. Diese Herangehensweise hat nicht nur offensichtliche Vorteile – schließlich möchte niemand seine Heizung in den kälteren Monaten ausschalten, wenn sie am meisten benötigt wird.
Optimierung vs. Modernisierung von Heizungsanlagen: Wann lohnt sich was?
In vielen Fällen kann eine Heizungsoptimierung eine sinnvolle Maßnahme sein – abhängig vom Zustand und der Einstellung der Anlage. Dabei gibt es zahlreiche Einstellungen und Bereiche, an denen – je nach Anlage – mit überschaubarem Aufwand Verbesserungen im Betrieb erreicht werden können.
Dass laut Verbraucherzentrale viele Heizungen in Deutschland nicht optimal eingestellt sind, zeigt, dass Optimierungen je nach Anlage sinnvoll sein können. Eine Optimierung umfasst das Feintuning der Thermostate, die Dämmung der Heizungsrohre, den hydraulischen Abgleich sowie den möglichen Austausch einzelner Komponenten wie beispielsweise der Heizungspumpe. Auch die korrekte Einstellung der Heizkurve ist ein wichtiger Aspekt. Durch die Optimierung der Heizung können – je nach Ausgangszustand und Maßnahmenpaket – spürbare Einsparpotenziale entstehen.
Im Gegensatz dazu kann eine Heizungsmodernisierung – je nach Ausgangslage und geplanter Nutzungsdauer – langfristig wirtschaftlich attraktiver sein. Ob und wann sich die Investition amortisiert, hängt vom Umfang der Maßnahme, dem Ausgangszustand und den Energiepreisen ab. Unter einer Heizungsmodernisierung versteht man den Einbau mindestens eines neuen Wärmeerzeugers, der auch Heizkörper, Heizungsrohre und eventuell zusätzliche Komponenten umfassen kann. Hierbei ist eine größere finanzielle Investition erforderlich. Falls die Immobilie jedoch mittel- und langfristig genutzt werden soll, erweist sich die Modernisierung als rentabel.
Besonderheiten bei der Wartung von Gasheizungen
1. Warum ist die Wartung einer Gasheizung wichtig?
Eine regelmäßige Wartung Ihrer Gasheizung trägt dazu bei, dass das System effizient und sicher läuft. Es kann helfen, das Risiko kostspieliger Reparaturen zu reduzieren und Probleme frühzeitig zu erkennen, bevor sie schwerwiegender werden.
2. Was sollte bei einer Gasheizungswartung beachtet werden?
- Sicherheit zuerst: Schalten Sie die Gaszufuhr aus, bevor Sie Wartungsarbeiten durchführen.
- Flammenüberprüfung: Die Flammen im Brenner sollten konstant blau sein. Gelbe oder orange Flammen könnten auf ein Problem hinweisen.
- Geräusche: Achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen, wenn die Heizung läuft.
- Gasleck-Überprüfung: Wenn Sie Gas riechen, handeln Sie sofort und rufen Sie einen Fachmann an.
- Luftfilterwechsel: Ein verstopfter Filter kann den Luftstrom blockieren und Ihre Heizung ineffizient machen. Der Filter sollte regelmäßig gewechselt oder gereinigt werden, abhängig von Faktoren wie Haustieren oder Allergien.
3. Wie oft sollte eine Gasheizung gewartet werden?
Es wird empfohlen, vor Beginn der kalten Jahreszeit eine jährliche Wartung durchzuführen. Ein Fachmann kann die Anlage prüfen, damit alle Teile ordnungsgemäß arbeiten, und potenzielle Probleme frühzeitig erkennen.
Wartungsvertrag in Nürnberg abschließen
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, einen Wartungsvertrag für Ihre Heizungsanlage bei uns abzuschließen. Die Leistungen umfassen alle notwendigen Basisaufgaben wie z. B. die fachgerechte Reinigung der Zündeinrichtung, des Wärmetauschers und des Brenners sowie eine umfassende Funktionsprüfung. Und dies zu einem vertraglich festgelegten Preis für die vereinbarten Wartungsleistungen. So behalten Sie die Kosten besser im Blick und unterstützen durch regelmäßige Wartung einen zuverlässigen Betrieb Ihrer Heizungsanlage. Wir bieten Ihnen darüber hinaus als Wartungskunde auch unseren Notdienst an.


